Deine Lösung

Dir sagt DryControl zu und du möchtest wissen, was du beachten musst und wie’s nun weitergeht? Wir möchten an dieser Stelle noch einige wertvolle Tipps und Hinweise geben, damit du besser einschätzen kannst was du brauchst.

Wissenswertes zur Umsetzung

Schematische Darstellung eines DryControl-Systemaufbaus

Grundlegender Aufbau

Die abgebildete Skizze zeigt dir, wie eine Lösung mit DryControl grundlegend aufgebaut sein sollte und welche Komponenten daran beteiligt sind. Unter den Komponenten, welche mit DryControl verwendet werden können, werden Switches, Wandtemperatursensor und Außensensor verstanden. Mit Switches und Außensensor kommuniziert DryControl über Funk, während der Wandtemperatursensor direkt per Kabel mit der DryControl-Zentraleinheit verbunden ist. An den einzelnen Switches können jeweils ein oder mehrere Haustechnik-Geräte angeschlossen werden, welche damit in die DryControl-Regelung eingebunden werden. Um mehr über die einzelnen Elemente zu erfahren, wähle diese im unteren Bereich aus.

DryControl selbst ist die Regeleinheit und enthält die Sensorik, welche die relevanten Klimabedingungen im Raum erfasst.

Tipp!Das bedeutet, die DryControl-Zentraleinheit wird direkt im betroffenen Raum platziert. Du kannst sie entweder über das mitgelieferte Steckernetzteil oder über ein optional erhältliches Unterputznetzteil mit Strom versorgen.
DryControl - Modus: Lüften

Grundsätzlich nutzt DryControl eine entsprechend für die Raumgegebenheiten ausgelegte Lüftungsanlage. Eine Lüftungsanlage besteht idealerweise aus fix verbauten Ventilatoren, kann aber auch weitere Elemente wie Lüftungsklappen oder Fensteröffner beinhalten. Du bist, was den Hersteller der Lüftungsanlage angeht, mit DryControl völlig flexibel.

Tipp!Wir empfehlen eine Anlage einzusetzen, mit der eine Querlüftung realisiert werden kann. Es sollte für einen Raum eine separate Zu- und Abluft mittels Ventilatoren sichergestellt werden (siehe Skizze). Dies bewirkt, dass die zugeführte Luft die gewünschte Qualität aufweist und nicht zu einem Großteil aus anderen Bereichen des Gebäudes unkontrolliert angesaugt wird.
Hierdurch können tages- und jahreszeitliche Schwankungen der Luftfeuchtigkeit genutzt werden um kontrolliert trockenere Luft dem Raum zuzuführen und gezielt feuchte Luft abzutransportieren (=kontrollierter Luftaustausch).

Ventilator / Lüftungsanlage zur Nutzung mit DryControl

Lüften ist nur eine mögliche Maßnahme um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Neben einer Lüftungsanlage kannst du auch Zusatzgeräte (Luftentfeuchter, Luftheizung oder Wandheizung) ins System einbinden, die im Bedarfsfall von DryControl gezielt eingesetzt werden. Du bist auch bei der Auswahl der Zusatzgeräte an keinen Hersteller gebunden.

Tipp!Beachte, dass jene Zusatzgeräte geeignet sind, die nach dem Einschalten der Stromversorgung ohne weiteres Zutun automatisch in den Betriebszustand (Entfeuchten oder Heizen) versetzt werden.
Luftentfeuchter zur Nutzung mit DryControl

Dieser Sensor erfasst die Klimabedingungen im Außenbereich und nimmt somit eine wichtige Rolle im DryControl-System ein. Der Außensensor muss darüber Auskunft geben können, welche Qualität die zugeführte Luft aufweist.

Tipp!Du musst den Außensensor daher im Freien an der Außenwand in der Umgebung des Zuluft-Ventilators platzieren. Achte darauf, dass du einen Platz findest, der möglichst geschützt vor Spritzwasser (Regen etc.) und direkter Sonneneinstrahlung ist.
DryControl :: Außensensor

Jeder Ventilator der Lüftungsanlage wird mittels eines DryControl-Switch (Stecker-Switch oder Einbau-Switch) an das System angedockt. Der Einbau-Switch kann einfach direkt beim jeweiligen Ventilator z.B. in einer Unterputz-Dose untergebracht werden, während der Stecker-Switch an eine normale Schuko-Steckdose angesteckt wird. Auch jedes Zusatzgerät benötigt einen eigenen Switch, sodass DryControl mit diesem kommunizieren kann. Hier eignet sich besonders unser Stecker-Switch.

DryControl :: Stecker-Switch

DryControl selbst ist die Regeleinheit und enthält die Sensorik, welche die relevanten Klimabedingungen im Raum erfasst.

Tipp!Das bedeutet, die DryControl-Zentraleinheit wird direkt im betroffenen Raum platziert. Du kannst sie entweder über das mitgelieferte Steckernetzteil oder über ein optional erhältliches Unterputznetzteil mit Strom versorgen.

Grundsätzlich nutzt DryControl eine entsprechend für die Raumgegebenheiten ausgelegte Lüftungsanlage. Eine Lüftungsanlage besteht idealerweise aus fix verbauten Ventilatoren, kann aber auch weitere Elemente wie Lüftungsklappen oder Fensteröffner beinhalten. Du bist, was den Hersteller der Lüftungsanlage angeht, mit DryControl völlig flexibel.

Tipp!Wir empfehlen eine Anlage einzusetzen, mit der eine Querlüftung realisiert werden kann. Es sollte für einen Raum eine separate Zu- und Abluft mittels Ventilatoren sichergestellt werden (siehe Skizze). Dies bewirkt, dass die zugeführte Luft die gewünschte Qualität aufweist und nicht zu einem Großteil aus anderen Bereichen des Gebäudes unkontrolliert angesaugt wird.
Hierdurch können tages- und jahreszeitliche Schwankungen der Luftfeuchtigkeit genutzt werden um kontrolliert trockenere Luft dem Raum zuzuführen und gezielt feuchte Luft abzutransportieren (=kontrollierter Luftaustausch).

Dieser Sensor erfasst die Klimabedingungen im Außenbereich und nimmt somit eine wichtige Rolle im DryControl-System ein. Der Außensensor muss darüber Auskunft geben können, welche Qualität die zugeführte Luft aufweist.

Tipp!Du musst den Außensensor daher im Freien an der Außenwand in der Umgebung des Zuluft-Ventilators platzieren. Achte darauf, dass du einen Platz findest, der möglichst geschützt vor Spritzwasser (Regen etc.) und direkter Sonneneinstrahlung ist.

Lüften ist nur eine mögliche Maßnahme um die Luftfeuchtigkeit zu reduzieren. Neben einer Lüftungsanlage kannst du auch Zusatzgeräte (Luftentfeuchter, Luftheizung oder Wandheizung) ins System einbinden, die im Bedarfsfall von DryControl gezielt eingesetzt werden. Du bist auch bei der Auswahl der Zusatzgeräte an keinen Hersteller gebunden.

Tipp!Beachte, dass jene Zusatzgeräte geeignet sind, die nach dem Einschalten der Stromversorgung ohne weiteres Zutun automatisch in den Betriebszustand (Entfeuchten oder Heizen) versetzt werden.

Jeder Ventilator der Lüftungsanlage wird mittels eines DryControl-Switch (Stecker-Switch oder Einbau-Switch) an das System angedockt. Der Einbau-Switch kann einfach direkt beim jeweiligen Ventilator z.B. in einer Unterputz-Dose untergebracht werden, während der Stecker-Switch an eine normale Schuko-Steckdose angesteckt wird. Auch jedes Zusatzgerät benötigt einen eigenen Switch, sodass DryControl mit diesem kommunizieren kann. Hier eignet sich besonders unser Stecker-Switch.

Planungshinweise

Was sollte man bei der Lüftungsanlage beachten?

Die wichtigsten Geräte für DryControl sind die Ventilatoren einer Lüftungsanlage. Dem entsprechend musst du darauf achten, hier die für dich und die Raumsituation passenden Geräte zu wählen. Das Machbare ist daher durch die gegeben Möglichkeiten der Lüftungsanlage begrenzt. Vor allem ist auf einen ausreichenden Luftaustausch zu achten, der durch den maximalen Luftvolumenstrom (das Luft-Fördervolumen) der Ventilatoren definiert ist. Bei einem Raum, der eine erhöhte Feuchtebelastung aufweist, werden grundsätzlich höhere Volumenströme notwendig sein als bei einem Raum mit geringer Feuchtebelastung.

Ventilator / Lüftungsanlage zur Nutzung mit DryControl

In Wohn-/Aufenthaltsräumen empfehlen wir grundsätzlich die Beratung und Unterstützung durch ein Installationsunternehmen für Haustechnik in Anspruch zu nehmen.

In Kellern und nicht wohnlich genutzten Räumen möchten wir dir folgende Grundsätze als Hilfestellung mitgeben:

1Die Zu- und Abluftventilatoren sollten annährend den gleichen Volumenstrom aufweisen.

2Vermeide einen zu kleinen Luftvolumenstrom der Ventilatoren. Wir empfehlen die Lüftungsanlage so zu gestalten, dass zumindest einer 2-facher Luftwechsel möglich wird!

3Bei stärkerer Feuchtebelastung ist neben leistungsstärkeren Ventilatoren auch die Kombination mit Zusatzgeräten sinnvoll.
Was wird unter dem 'Luftwechsel' verstanden?
Wie wichtig ist das 'Luft-Fördervolumen' des Ventilators?

Was sollte man bei der Verwendung von Zusatzgeräten beachten?

Heizstrahler zur Nutzung mit DryControl

DryControl kann neben einer Lüftungsanlage auch Zusatzgeräte wie Luftentfeuchter, Luftheizung oder Wandheizung ansteuern. Zur Verwendung solcher Zusatzgeräte können wir dir folgende Hinweise geben:

1Solltest du mit erhöhter Feuchtebelastung kämpfen, empfehlen wir dir, gleich von Beginn weg auch ein Zusatzgerät einzuplanen um Feuchtigkeitsspitzen abfedern zu können.

2Fällt dir die Einschätzung der Feuchtebelastung schwer, kann auch abgewartet werden, wie sich das System allein mit der Lüftungsanlage verhält bzw. sich die Situation verändert. Das nachträgliche Einbinden eines Zusatzgeräts ist jederzeit mit einem zusätzlichen Switch möglich.

Es gilt wie auch schon bei der Lüftungsanlage, dass das Zusatzgerät entsprechend für die Raumgröße bzw. die Umgebungsbedingungen geeignet sein muss, sodass es seine gewünschte Wirkung entfalten kann.

Welche baulichen Maßnahmen sind notwendig?

Das DryControl-System wurde so gestaltet, dass möglichst wenige bauliche Maßnahmen erforderlich sind. Sowohl DryControl selbst als auch die Stecker-Switches können direkt über eine Schuko-Steckdose genutzt werden. Wir bieten dir aber auch alternativ die Möglichkeit der Unterputz-Installation, mit unseren Einbau-Switches und einem Unterputz-Netzteil für DryControl.

Für die Installation einer Lüftungsanlage müssen je nach Gegebenheiten Öffnungen für Zu- und Abluft hergestellt werden:

1Wandventilatoren: Für den Einsatz von Wandventilatoren werden die Öffnungen üblicherweise durch Kernbohrungen oder Mauerdurchbrüche hergestellt.

2Fensterventilatoren: Die Öffnungen für Fensterventilatoren lassen sich durch einen entsprechenden kreisrunden Ausschnitt im Fensterglas herstellen. Dies ist nur bei älteren Einfach- oder Doppelfenstern möglich (nicht bei Isolierglasfenstern).
Kernbohrung für eine DryControl-Installation